Ngorongoro Krater

Der Ngorongoro Krater, am Rande der Serengeti, entstand durch den Einbruch eines Vulkanbergs. Der Kraterboden liegt auf 1.700 m über NN und hat einen Durchmesser von etwa 20 km. Die steilen Kraterwände sind mit dichtem Bergwald bewachsen und stets sichtbar; so zeigen Sie die Umrisse dieses Wildtierparadieses ganz genau auf Auf einer Fläche von 26.400 ha findet sich ein schier unglaublicher Tierreichtum. 2010 wurde dieses natürliche Amphitheater zum Weltkulturerbe erhoben.

In diesem „Garten Eden“ hat man gute Chancen, die berühmten „Big Five” zu beobachten. Neben Elefanten, Büffeln, Leoparden und zahlreichen Löwen beherbergt der Krater auch mehr als zwanzig Nashörner. Diese teilen sich das kleine Areal mit unzähligen weiteren Vertretern der ostafrikanischen Tierwelt.

Zu Beginn unserer Fahrt hat Bäbel endlich Gelegenheit, in Ruhe einzukaufen. Natürlich wirkt sich der Nachholbedarf deutlich in der Anzahl der Beutestücke aus.

Die Fahrt zum Ngorongoro Hochland führt uns durch eine fruchtbare, grüne Landschaft, in der selbst in der Trockenzeit noch erfolgreich Landwirtschaft betrieben wird. Hier leben nicht die Maasai (sie leben ausschießlich von ihren eigenen Viehherden), sondern ein Stamm der Iraqw, die ursprünglich aus Äthiopien eingewandert sind. Sie betreiben intensiven Gemüseanbau sowie Kartoffeln, Weizen, Mais und Sonnenblumen. Da sie deshalb auch Viehfutter erzeugen und bevorraten, können sie ihre Tiere – im Gegensatz zu den Maasai- stationär auf Weiden halten. Die Landschaft könnte man auch im Schwarzwald finden….

Wir tanken in Karatu, einem Ort in dem alle Ranger und Safariunternehmen sich noch einmal vor der langen Reise in die Serengeti rüsten.

Nach dem Eingang zum NCA (Ngorongoro Conservation Area) haben wir sofort einen ersten Blick auf den Crater:


Der Crater hat einen Durchmesser von etwa 20 km und liegt 1800 m im Zentrum und ca. 2400 m am Kraterrand, wo sich auch unser Camp befindet. Erwähnenswert ist der Memorial Stein der Verstorbenen, die sich für den Aufbau des NCA verdient gemacht haben, u.a. Michael Grzimek:




Den Maasai ist es erlaubt, ihre Viehherden am Kraterrand zu weiden. Dadurch kommt es zu der Eigenart, dass Wildtiere und Haustiere ein gemeinsames Gebiet beweiden, was z.B. in Südafrika aufgrund von Seuchenbestimmungen undenkbar wäre. Die Kühe der Maasai tragen häufig Glocken, was für uns eine bizarren Eindruck hinterlässt: in der Wildnis Kuhglocken zu hören. Unser tented Camp von Sanctuary liegt am oberen Kraterrand und besteht aus 10 Zelten und dem Hauptzelt:

Aufgrund der Höhe benötigt man hiert kein Moskitonetz, dafür gibt es aber beheizbare Bettdecken! Und die sind mehr als nötig und müssen sogar noch noch durch einen Gasofen unterstützt werden. Denn wir sind hier im kältesten Monat und müssen trotz Äquartornähe nachts kräfig zittern. Da helfen die Wolldecken am Lagerfeuer und im Restaurantzelt nur begrenzt.

Die Fahrt in den Krater selbst ist wenig spektakulär. Hier finden sich verschiedene Vegetationszonen:

Im Ngorongorokrater begegnen wir bereits bekannten, aber auch noch einige bisher noch nicht gesichtete Tiere, wie z.B.:

Wir sahen auch alte Bekannte:

Wir genießen aber erst einmal unser Lunch in einer Picknick-Area – ständig darauf achtend, was die Affen machen-

Rücksprünge

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